Fühlen sich Ihre Gelenke am Morgen steif an, schmerzen die Knie beim Treppensteigen oder schmerzt der Rücken,? Dann könnte die Ursache eine weitverbreitete Gelenkerkrankung sein: Arthrose.
Arthrose entwickelt sich überwiegend bei Menschen ab einem Alter von etwa 40 Jahren – das Risiko steigt jedoch mit zunehmendem Alter deutlich an. Eine Umfrage des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2017 zeigt: Bei den über 65-Jährigen sind mit 48,1 Prozent fast die Hälfte der Frauen und mit 31,2 Prozent etwa ein Drittel der Männer betroffen.
Die damit einhergehenden Beschwerden können den Alltag stark einschränken und sowohl bei Bewegung als auch in Ruhe Schmerzen verursachen. Auch wenn Arthrose nicht heilbar ist, lassen sich die Symptome durch moderne Therapieverfahren deutlich lindern. In München steht Ihnen hierfür Frau Prof. Dr. med. Utzschneider als erfahrene Fachärztin für Orthopädie und Expertin für zeitgemäße Arthrosetherapie zur Seite.
Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, also eine Verschleißerkrankung. Um zu verstehen, was bei einer Arthrose im Körper geschieht, lohnt sich ein Blick auf den Aufbau eines Gelenks: Treffen zwei Knochen aufeinander, schützt der Gelenkknorpel die Knochenenden davor, aneinanderzureiben. Umgeben wird dieser Knorpel von der Gelenkkapsel, die einen Raum für die Gelenkflüssigkeit bildet. Sowohl der Knorpel als auch die Flüssigkeit ermöglichen ein reibungsarmes und federndes System.
Bei einer Arthrose jedoch baut sich der schützende Gelenkknorpel ab und kann nicht mehr ausreichend regenerieren. Die Gelenkflüssigkeit verliert zudem häufig an Qualität und wird dünnflüssiger. Dadurch reiben die Knochen zunehmend aneinander – Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Grundsätzlich kann jedes Gelenk betroffen sein, besonders häufig jedoch:
Die Entstehung einer Arthrose kann verschiedene Gründe haben. Manche Ursachen, wie Alter oder genetische Veranlagung, lassen sich nicht beeinflussen. Auch hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können das Risiko erhöhen: Durch den sinkenden Östrogenspiegel werden die Gelenke oft weniger gut mit Flüssigkeit versorgt, was Knorpel und Bindegewebe austrocknen kann.
Zudem können Stoffwechselerkrankungen, Fehlstellungen der Beine oder frühere Sportverletzungen eine Arthrose begünstigen.
Es gibt jedoch auch Risikofaktoren, die sich vermeiden lassen:
Regelmäßige Bewegung und ein gesunder Lebensstil können das Risiko für Arthrose deutlich reduzieren.
Zu Beginn einer Arthrose tritt häufig der typische Anlaufschmerz auf: Nach längerer Ruhe schmerzt das Gelenk für kurze Zeit, bis es sich „eingelaufen“ hat. Häufig ist das nur der Anfang – im späteren Verlauf kommen weitere Beschwerden hinzu:
Der genaue Krankheitsverlauf von Arthrose wird von verschiedenen Faktoren wie Auslöser, Risikofaktoren und dem Alter beeinflusst und kann kaum vorhergesagt werden. Manche Betroffene haben lange Zeit nur geringfügige Beschwerden, während bei anderen die Arthrose in Schüben mit plötzlichen Schmerzspitzen verläuft.
Die Symptome kommen Ihnen bekannt vor? Lassen Sie dies von einer Fachärztin oder einem Facharzt abklären. Prof. Dr. med. Utzschneider und Dr. med. Riedel beraten Sie in Ihrer orthopädischen Praxis in München gerne persönlich.
Auch wenn eine Arthrose nicht geheilt werden kann, stehen heute zahlreiche moderne und wirksame Therapien zur Verfügung, um Beschwerden zu lindern, das Fortschreiten zu verlangsamen und die Beweglichkeit zu verbessern.
Bei ORTHO CONCEPT kommen unter anderem folgende Behandlungen zum Einsatz:
Die Eigenbluttherapie – auch PRP (Platelet Rich Plasma) genannt – zählt zu den modernen Behandlungsformen bei Arthrose. Dabei wird dem Patienten oder der Patientin Blut entnommen und das plättchenreiche Plasma zentrifugiert. Dieses enthält körpereigene Wachstumsfaktoren und Proteine, die Heilungsprozesse, Geweberegeneration und Zellwachstum anregen können. Durch gezielte Injektionen in die betroffene Stelle können Entzündungen gehemmt und Schmerzen gelindert werden. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, ist die Therapie besonders gut verträglich. In der Regel werden drei bis fünf Behandlungen im Abstand von jeweils einer Woche empfohlen.
Ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Medizin stammend, wird die Akupunktur auch in der modernen Orthopädie zur Schmerzreduktion eingesetzt – besonders bei Kniearthrose. Die feinen Nadeln stimulieren körpereigene Endorphine, aktivieren schmerzhemmende Nervenbahnen und können entzündungshemmend wirken. Viele Patientinnen und Patienten empfinden lediglich ein leichtes Kribbeln – schmerzhaft ist die Behandlung in der Regel nicht.
Hyaluronsäure ist ein körpereigener Wirkstoff, der große Mengen an Wasser speichert und zum Beispiel für die Elastizität und Feuchtigkeit unserer Haut zuständig ist. Es ist außerdem das Schmiermittel im Gelenk und hält die Funktion geschmeidig und reibungslos. Durch Injektionen kann die Gelenkschmierung verbessert werden, was die Beweglichkeit steigert und Schmerzen reduziert.
Auch orthopädietechnische Hilfen können Beschwerden spürbar lindern. Dazu zählen Pufferabsätze, die beim Gehen stoßdämpfend wirken, sowie Fersenkissen, Einlagen, Bandagen, Gelenkschienen oder Orthesen, die das Gelenk stabilisieren und entlasten. Bei Fehlstellungen wie X- oder O-Beinen können spezielle Einlagen mit Randerhöhungen hilfreich sein.
Wohnen Sie in München, haben Sie mit Prof. Dr. med. Utzschneider und mit Dr. med. Riedel eine Orthopädin und einen Orthopäden gefunden, die alles daransetzen, Ihre Beweglichkeit zu erhalten oder wiederzuerlangen. Als Expertin und Experte für Arthrosetherapie bieten sie Ihnen eine Vielzahl klassischer und alternativer Behandlungsmethoden, um Ihre Beschwerden nachhaltig zu lindern und Ihnen wieder mehr Lebensqualität zu ermöglichen.
Mit einem ganzheitlichen Blick analysieren wir Ihre Symptome und Ursachen und beraten Sie individuell, wie und welche Risikofaktoren Sie reduzieren können und welche Therapieform am besten zu Ihnen passt.
Vereinbaren Sie einen Termin zur Erstberatung – telefonisch unter +49 89 238883260 oder bequem über unser Online-Tool.