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Kinderfuß
Angeborene und erworbene Fußdeformitäten

Ein auffälliges Gangbild oder eine veränderte Fußform sind ein häufiger Grund für ei­nen Arztbesuch der Eltern mit ihrem Kind. Oft handelt es sich um harmlose Varianten mit einer normalen Fußfunktion, die rein kosmetisch sind. Wichtig ist echte Fußfehlstel­lungen oder Deformitäten, die einer Therapie bedürfen, zu unterscheiden und, falls notwendig, die individuell abgestimmte Diagnostik und Therapie einzuleiten. Neben einer gezielten Anamnese und einer ausführlichen körperlichen Untersuchung durch einen Kinderorthopäden sowohl im Stand als auch im Liegen stellt die klinische Ganganalyse einen wesentlichen Be­standteil zur Diagnosefindung dar. Darüber hinaus können Fußfehlstellungen durch eine elektronische Fußdruckmessung (Podometrie) weiter analysiert werden. Meist sind regelmäßige Kontrollen notwendig, da sich Befunde durch das Wachstum verschlechtern, aber auch verbessern können, so dass dann die Therapie angeglichen werden muss.

Als renommierte Kinderorthopädin und Fußspezialistin in München analysiert Prof. Utzschneider das Problem Ihres Kindes genau und erarbeitet mit Ihnen zusammen die beste Behandlungsmethode.

Klumpfuß

Der angeborene Klumpfuß ist mit einer Häufigkeit von 1:1000 Geburten die häufigste angeborene Fußdeformität und muss schnellstmöglich nach Geburt therapiert wer­den. In 50 Prozent der Fälle liegt der angeborene Klumpfuß beidseits vor, Jungen sind doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Wichtig ist, wird der Klumpfuß bereits im Ultraschall während der Schwangerschaft diagnostiziert, sollten sich die werdenden Eltern bereits zu diesem Zeitpunkt über die weitere Therapie bei einem spezialisier­ten Kinderorthopäden vorstellen. Viel seltener als der angeborene Klumpfuß ist der erworbene oder neurogene Klumpfuß, bei dem eine Störung der Nervenversorgung vor­liegt.
Der Klumpfuß betrifft immer alle Komponenten des Fußes, den Rückfuß (Spitzfuß, Pes varus, Einwärtsdrehung der Ferse), den Mittelfuß (Hohlfuß) und den Vorfuß (Sichelfuß). Auch die Unterschenkelmuskulatur ist verändert, was mit einer Verkür­zung der Achillessehne verbunden ist. Die Diagnose „Klumpfuß“ wird vom erfahrenen Kinderorthopäden aufgrund des charakteristischen Erscheinungsbil­des sofort auf den ersten Blick erkannt, anfangs ist in der Regel kein Röntgenbild notwendig. Wichtig ist die harmlose Klumpfußhaltung und den schweren Sichelfuß vom angeborenen Klumpfuß zu unterscheiden und die Therapie entsprechend anzu­passen. Die spezielle Therapie muss ebenfalls vom Spezialisten, dem Kin­derorthopäden, durchgeführt werden. Beim Säugling sollten zusätzliche, weitere kinderorthopädische Erkrankungen (z.B. Hüftdysplasie, kinderorthopädische Systemer­krankungen) frühzeitig durch den Kinderorthopäden ausgeschlossen werden, z.B. mittels Hüftultraschall.
Primär erfolgt eine sogenannte Etappengipstherapie mit wöchentlichem Wechsel, bei der der betroffene Fuß entsprechend der Anatomie schrittweise korrigiert wird (spezielle Redression, Redressionsgips). Verbleibt danach eine verkürzte Achillessehne, ist oft eine kleine Operation (Durchtrennung der Achil­lessehne, Ponseti-Therapie) mit anschließender erneuter Gipsversorgung notwendig. Danach erfolgt eine langfristige Schienenversorgung sowie Physiotherapie.

Jeder Klumpfuß gehört in die Hand des spezialisierten Kinderorthopäden und sollte dringend bis zur Puber­tät kontrolliert und, je nach Schwere, auch mehrjährig therapiert werden. In einigen Fällen kommt es zum Wiederauftreten des Klumpfußes (Klumpfußrezidiv, rebelli­scher Klumpfuß). Bei diesen Füßen kann es notwendig werden, ein zweites Mal zu operieren (Tibialis anterior-Transfer, Muskeltransfer, Sehnentransfer). Auch kann vor einer zweiten Operation eine nochmalige Gipsserie Sinn machen. Wichtig für die Therapieentscheidung ist hierbei das Al­ter des Patienten und die Steifigkeit des Fußes.

Die Kinder-Fußspezialistin, Prof. Utzschneider, berät Sie individuell, die passenden Therapiemaßnahmen für den Klumpfuß Ihres Kindes zu finden.

Knick-Senkfuß
erworbener Plattfuß
angeborener Plattfuß
Talus verticalis
Verschmelzung von Fußwurzelknochen
Tarsale Coalitio

Plattfuß ist nicht gleich Plattfuß. Unterschieden werden muss zwischen einem harm­losen, schmerzfreien Knick-Senkfuß, einem erworbenen, relevanten Plattfuß, der schmerzfrei ist, einem schmerzhaften Plattfuß, dem kontrakten Plattfuß und einem angeborenen Plattfuß (Talus verticalis). Die Eltern machen sich oft große Sorgen über die Fußform des Kindes und befürchten, dass der Fuß im späteren Alter erhebliche Probleme macht. Um die unterschiedlichen Varianten zu unterscheiden und eine harm­lose von einer ernsthaften Veränderung zu differenzieren, ist eine Vorstellung beim speziali­sierten Kinderorthopäden dringend erforderlich. Die häufigste Form ist ein harmloser Knick-Senkfuß, bei dem das Fußlängsgewölbe abgeflacht ist und die Ferse nach au­ßen wegknickt, sprich, der Innenknöchel senkt sich ab. Der Knick-Senkfuß ist bis zur Ausbildung des Fußlängs- und -quergewölbes (etwa bis zum Schulalter) weitgehend normal und wird auch als Lauflernplattfuß bezeichnet. Bleibt diese Entwicklung aus, bleibt der Knick-Senkfuß bestehen und das Längsgewölbe kann sich weiter zum Plattfuß absenken. Eine Sonderform stellt der steife, schmerzhafte Plattfuß dar, der durch eine Verschmelzung von Fußwurzelknochen entstanden ist (tarsale Coalitio). Ob eine Behandlungsnotwendigkeit besteht, muss der erfahrene Kinderorthopäde prüfen. Ein wichtiger Parameter ist hierbei die Aufrichtung des Fuß­längsgewölbes im Zehenspitzenstand, d.h., wenn sich Ihr Kind auf die Zehenspitzen stellt, muss ein Fußgewölbe erkennbar sein. Für die Therapieentscheidung ist wichtig, ob ein Kind Schmerzen beim längeren Gehen, bei Wanderungen angibt. Manchmal werden die Kinder von den Eltern auch als gehfaul be­zeichnet. Um den Grad der Abflachung zu objektivieren, kann eine ergänzende Rönt­genuntersuchung notwendig werden. Hilfreich ist auch die sogenannte klinische Gang­analyse bzw. die Fußdruckanalyse (Pedobarographie) welche unerlässlich ist, um die Fußstatik genau zu analysieren. Bei jungen Kindern (vor dem 10. Lebensjahr) und bei schmerzlosen Füßen kann oft zugewartet werden. Viel Barfußlaufen, Fuß­gymnastik (Aufheben von Gegenständen mit den Zehen), Spiraldynamik (spezielle Form der Fußgymnastik) sowie passendes Schuhwerk sind hilfreich für eine normale Entwicklung des Fußes. Je nach Ausprägung werden konservative Therapiemöglich­keiten, wie maßgefertigte Einlagen (aktive Einlagen, sensomotorische Einlagen) not­wendig. Bei schweren Veränderungen oder schmerzhaften Plattfüßen ist teilweise auch eine Operation nötig, die in den meisten Fällen minimalinvasiv und lediglich wachstumslenkend ist (subtalare Arthrorise, Schraubenarthrorise). Idealerweise sollte der Eingriff vor dem Wachstumsschub in der Pubertät, also zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr durchgeführt werden. Kontrakte (tarsale Coalitio) oder schwere Fehlfehlstellungen müssen individuell und aufwändiger operativ versorgt werden, damit hier ein zufrie­denstellendes Ergebnis erreicht werden kann. Ob ihr Kind eine Therapie benötigt o­der welche Form der Therapie die beste für Ihr Kind ist, muss vom erfahrenen Kinderorthopäden individuell festgelegt werden. Als Sonderform wird der angeborene Plattfuß (Talus verticalis, Tintenlöscherfuß) gesehen, der eine seltene, aber schwere angeborene Anomalie des Fußes ist und alleine, mit Sys­temerkrankungen oder neurologischen Erkrankungen auftreten kann (zusätzliche Ab­klärung einer Spina bifida, Hüftdysplasie, Hüftluxation). Der angeborene Plattfuß bedarf einer sofortigen Diagnose und Therapie mit schrittweisen Gipsen (Etappengipstherapie, wöchentliche Gipswechsel) zur bestmöglichen Korrektur. Oft schließt sich daran eine operative Therapie an. Der seltene angeborene Plattfuß muss dauerhaft therapiert werden, oft mit Physiotherapie, Einlagen- oder Schienen­versorgung). Aufgrund des schweren Krankheitsbildes gehört der angeborene Platt­fuß in die Hände eines erfahrenen Kinderorthopäden.

Die Kinderorthopädin, Prof. Utzschneider, ist Ihr Ansprechpartner für Fußdiagnostik und Kinderfüße. Die Expertin weiß, was zu tun ist und hilft kompetent und zuverlässig.

Sichelfuß

Ein sogenannter Sichelfuß (verstärkte Einwärtsdrehung des Mittel-/Vorfußes und der Zehen) ist meist angeboren, manchmal aber auch erworben. Die Diagnose ist für den erfahrenen Kinderorthopäden einfach, da der Fuß eine charakteristische Form aufweist. Das Auftreten einer Falte am Fußinnenrand im Bereich der Fußsohle gibt Aufschluss über die Schwere des Sichelfußes. Lässt sich der Fußinnenrand nicht problemlos aufdehnen, muss in jedem Fall eine spezielle kinderorthopädische Thera­pie eingeleitet werden. Bei milden Formen helfen das äußere Bestreichen des Fuß­randes und eine Fußmassage sowie Reflex- und Dehnungsgymnastik zur richtigen Ausrichtung des Fußes. In schwereren Fällen ist eine Schienen- oder ausnahms­weise auch eine kurzzeitige Gipstherapie erforderlich. Der Sichelfuß, der häufig beid­seits auftritt, ist normalerweise voll funktionsfähig, nur in Einzelfällen kann ein unbe­handelter Sichelfuß im Jugend- oder Erwachsenenalter zu Problemen führen. Wichtig ist, dass der spezialisierte Kinderorthopäde die harmlose Sichelfußhaltung vom an­geborenen Sichelfuß und weiter von der Klumpfußhaltung bzw. dem milden Klump­fuß unterscheidet und eine dementsprechende richtige Therapie einleitet.

Prof. Utzschneider weiß als Facharzt für Orthopädie und Kinderorthopädin genau, was zu tun ist und berät Sie und Ihr Kind individuell bezüglich einer maßgeschneiderten Therapie.

Hackenfuß
Knick-Hackenfuß

Der Hackenfuß/Knick-Hackenfuß ist beim Neugeborenen meist eine harmlose Fehlstel­lung, die gut therapierbar ist, oft sind jedoch die Eltern aufgrund des grotesken An­blicks sehr besorgt. Der Fuß knickt dabei nach oben ab, der Fußrücken kann gegen den Unterschenkel gedrückt werden und die Fußsohle dreht sich nach außen. Die Di­agnose ist vom erfahrenen Kinderorthopäden leicht zu stellen, rein aufgrund des Er­scheinungsbildes. Eine weitere Diagnostik ist normalerweise nicht notwendig. Eine zügig eingeleitete Physiotherapie, ergänzt von einer Redressionstherapie (vorüber­gehende Wickelung des Beinchens, temporäre Schienenbehandlung führen schnell zu einer Besserung des Krankheitsbildes. Wichtig ist, andere Erkrankungen (neurolo­gische Erkrankungen, Kinderlähmung, Poliomyelitis, Spina bifida) auszuschließen. Abzugrenzen ist der harmlose Knick-Hackenfuß vom angeborenen Plattfuß. Nur in seltenen Fällen werden beim Knick-Hackenfuß später weitere Therapien oder gar Operationen notwendig.

Die Expertin für Kinderorthopädie in München, Prof. Utzschneider, hilft Ihnen, eine angemessene Therapiemaßnahme bei einer Fußfehlstellung zu finden.

Hohlfuß
überhöhtes Längsgewölbe

Im Gegensatz zum Plattfuß mit stark abgesenktem oder aufgehobenem Längsge­wölbe des Fußes ist beim Hohlfuß das Längsgewölbe überhöht. Ein Hohlfuß kann angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Angeboren kommt er als Komponente beim Klumpfuß vor, andere Ursachen sind Nervenschäden oder Läh­mungen der Fußmuskeln sowie Muskelerkrankungen (Muskelschwäche, Muskeldys­trophie). Manche Hohlfüße sind auch familiär gehäuft. Die Vorstellung beim erfahre­nen Kinderorthopäden ist wichtig, um Nebenerkrankungen auszuschließen und eine adäquate Therapie einzuleiten, die sich nach dem Alter des Kindes und der Ausprägung des Hohlfußes richtet. Bei flexiblen Hohlfüßen, welche noch gut formbar sind, besteht die konservative Therapie aus Physiotherapie, speziell maßgefertigten Einlagen und ggf. einer Schienenbehandlung. Wenn diese Therapie nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, den Hohlfuß operativ zu korrigieren. Die Art der OP hängt vom Alter des Patienten und dem Schweregrad ab (unterschieden werden weichteilige Verfahren, wie die Sehnenverlagerung, von knöchernen Korrekturverfahren). Oft ist ein Hohlfuß schmerzfrei, kann aber vom erfahrenen Kinderorthopäden mit bloßem Auge diagnostiziert werden. Ferner ist eine sogenannte Pedobarographie hilfreich zur Diagnosefindung. Ist das Fußlängsgewölbe stark erhöht, können durch Druck des Schuhs auf den Spann Schmerzen beim Gehen entstehen. Oft treten auch Schmerzen an der Fußsohle oder dem Fußballen aufgrund der vermehrten Belastung an dieser Stelle auf. Sekundär kann es zu Zehenfehlstellungen mit Verkrümmungen und Ver­steifungen kommen (Krallenzehe, Hammerzehe).

Prof. Utzschneider kann als Spezialistin für Kinderorthopädie eine Analyse des Fußes Ihres Kindes vornehmen und, falls nötig, eine entsprechende Therapie einleiten.

Zehenspitzengang

Der Zehenspitzengang ist eine Ganganomalie, bei der der Vorfuß vermehrt belastet wird o­der das Kind gänzlich auf den Zehenspitzen läuft mit teilweisem/komplettem Zehenspit­zengang. Neben neurogenen Ursachen (infantile Cerebralparese, Spina bifida) oder einer mus­kulären Ursache ist bei der überwiegenden Anzahl der Kinder die Ursache unklar (habitueller oder idiopathischer Zehenspitzengang). Diese Gangart kann familiär gehäuft sein. Besonders oft tritt sie auf, wenn die Kinder müde oder auf­geregt sind und dann vom normalen Abrollvorgang in den Vorfußgang wechseln. Das im Kleinkindesalter häufig vorkommende Gangbild verliert sich bei vielen Kindern bis zum Kindergartenalter oder spätestens dem Grundschulalter. Wichtig ist hierbei, harmlose Varianten von therapiebedürftigen Varianten zu unterscheiden. Umso mehr das Kind auf den Zehenspitzen läuft, umso mehr ist die Abrollbewegung beim Ge­hen gestört und schließlich nicht mehr möglich, die Achillessehne verkürzt sich. Im Extremfall kann die Ferse beim Gehen nicht auf dem Boden aufgesetzt werden und die Patienten laufen ausschließlich auf den Zehenspitzen. Durch die Fehlbelastung des Fußes kann es schon im Kindesalter zu Fußdeformitäten wie einem verbreiterten Vorfuß (sek. Spreizfuß) und einer kleinen, im Wachstum zurückgebliebenen und verschmälerten Ferse kommen. Das Ausmaß der Fehlbelastung ist gut mit einer Fußdruckanalyse (Pedobarographie) zu verifizieren. Um Sekundärschäden zu vermeiden, stehen eine Reihe von Therapiemög­lichkeiten zur Verfügung, die individuell abgestimmt werden müssen. Ein wichtiger Baustein ist die Physiotherapie und das Dehnen der Wadenmuskulatur sowie soge­nannte Seriengipse und Einlagen und Orthesen. Als invasive Methoden stehen die Injektion von Botulinumtoxin in den Wadenmuskel zur Herabsetzung der Muskel­spannung zur Verfügung und, als letzte Möglichkeit, die Verlängerung der Wadenmus­kulatur, um den Abrollvorgang überhaupt wieder zu ermöglichen.

Die Orthopädin und Kinderorthopädin, Prof. Utzschneider, ist Expertin auf dem Gebiet des Zehenspitzenganges und verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Therapie des Zehenspitzenganges.

Spitzfuß

Beim fixierten Spitzfuß ist eine normale Abrollbewegung beim Gehen nicht mehr möglich. Die Achillessehne ist deutlich verkürzt, die Ferse steht zu hoch, der Fuß ist im oberen Sprunggelenk in Beugung fixiert. Im Extremfall laufen die Patienten auf ei­nem oder beiden Füßen auf den Zehenspitzen. Die Ursachen sind mannigfaltig, nur in seltenen Fällen ist der Spitzfuß primär isoliert angeboren. Ausgeschlossen wer­den muss in jedem Fall ein Klumpfuß sowie andere Grunderkrankungen (spastische oder schlaffe Lähmungen, Cerebralparese). Primär ist der Spitzfuß völlig schmerzfrei, bedarf aber einer dringenden Therapie, um Folgeschäden zu vermeiden, da sich der Fuß zunehmend dauerhaft deformiert. Die Therapiemöglichkeiten müssen individuell vom Kinderorthopäden angepasst werden. Es steht eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten wie Physiotherapie, Krankengymnastik, Schienenbehandlung, Orthesen, Injektion von Botulinumtoxin und auch operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das therapeutische Vor­gehen ist immer abhängig vom Alter des Kindes, der Schwere des Spitzfußes sowie von Nebenerkrankungen.

Ein Spitzfuß sollte immer von einem erfahrenen Orthopäden behandelt werden. Bei der Kinderorthopädin, Prof. Utzschneider, ist Ihr Kind in kompetenten Händen.

Hallux valgus
schiefe Großzehe beim Kind

Die Schiefstellung der Großzehe im Wachstum tritt deutlich weniger häufig auf als beim Er­wachsenen, Mädchen sind deutlich häufiger betroffen als Jungen. Im Wachstumsalter liegt meist eine Fehlstellung des ersten Mittelfußknochens zugrunde, die sekundär zum Abweichen der Großzehe führt.
Ob eine relevante Fehlstellung vorliegt, muss vom spezialisierten Kinderorthopäden untersucht werden, ggf. kann ein Röntgenbild im Stehen unterstützen. Während Einlagen in vielen Fällen beim Kind als Therapie nutzlos sind, können sogenannte Nachtschienen im Wachstumsalter helfen, ein Fort­schreiten der Erkrankung zu verhindern. In vielen Fällen reicht es jedoch primär aus, die Fußstellung zu beobachten. Schmerzen sind primär selten, in schwereren Fällen kann es jedoch zum vermehrten Druck im Schuh (Schuhkonflikt) und unangenehmer Schwellung und Rötung über dem Großzehengrundgelenk kommen. In diesen Fällen muss eine kleine, minimalinvasive, wachstumslenkende Operation (Epiphyseodese) überlegt werden, die deutlich kleiner und weniger invasiv ist als die Operation beim Erwachsenen und von einer schnellen Rehabilitationsphase begleitet ist.

Als Facharzt für Orthopädie und Kinderorthopädin ist Prof. Utzschneider mit dem Krankheitsbild des Hallux valgus beim Kind vertraut und wird sie bestmöglich beraten.