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Angeborene Gelenksteife
Arthrogryposis multiplex congenita
AMC

Die angeborene Gelenksteife entsteht während der ersten drei Schwangerschaftsmo­nate. Die Arthrogryposis multiplex congenita kann einzelne Gelenke oder auch nur z.B. die unteren Extremitäten betref­fen, es gibt aber auch ausgedehnte Formen, einschließlich Organ- und Gehirnbeteiligung. Die Ursachen sind vielfältig und letztendlich nicht geklärt, oft besteht eine fami­liäre Häufung. Die Gelenksteife kann, je nach Ausprägung, stark variieren, wobei be­reits bei der Geburt die Fehlstellung der Gelenke auffällt und ihre symmetrisch mehr oder weniger stark veränderte Mobilität. Oft fallen auch Körperdysproportionen auf sowie ein kleiner Mund und tief stehende Ohren. Die Kinder zeichnen sich häufig in der Schwangerschaft durch mangelnde Kindsbewegungen aus. Wichtig ist, die Diagnose früh zu erkennen, damit das Kind schnellstmöglich adäquat therapiert werden kann. Neben der kinderorthopädischen Betreuung ist eine adäquate Physiotherapie sowie Ergotherapie unerlässlich, genauso wie der Einsatz von Orthesen und weiterer Hilfs­mittel. Operationen, wenn nicht vermeidbar, müssen durchgeführt werden, um die Funktion der Gelenke zu verbessern und die deformierten Gelenke zu korrigieren. Eine kontinuierliche Therapie ist notwendig, um die Lebensqualität der Kinder zu opti­mieren und das Ausmaß der Behinderung möglichst einzuschränken.

Die Spezialistin für Kinderorthopädie, Prof. Utzschneider, untersucht Ihr Kind gerne auf das Vorliegen einer Arthrogrypose (AMC) und berät Sie umfassend zu den individuellen Therapiemöglichkeiten.