Wer unter chronischen Rückenschmerzen leidet, sehnt sich früher oder später meist nur noch ein Ende der Beschwerden herbei. Eine Operation erscheint vielen dann als schnelle, vermeintlich einfache Lösung. Doch ein chirurgischer Eingriff ist immer risikobehaftet – insbesondere an der Wirbelsäule – und auch kein Allheilmittel, mit dem sich sämtliche chronische Rückenbeschwerden in Wohlgefallen auflösen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Therapien stattdessen zur Verfügung stehen und in welchen Fällen sie erfolgversprechend sind – und wann eine Operation wirklich sinnvoll ist.
Ab wann spricht man eigentlich von chronischen Rückenschmerzen?Akute Rückenschmerzen kennen fast alle: Wie schnell hat man sich verhoben oder in der Nacht falsch gelegen! Diese Beschwerden sind zwar unangenehm, legen sich in der Regel aber innerhalb weniger Tage wieder von allein. Wenn die Probleme allerdings nach drei Monaten immer noch anhalten, spricht man von chronischen Rückenschmerzen. Die Intensität der Schmerzen schwankt dabei oft sehr – Phasen mit starken Beschwerden wechseln sich ab mit solchen, in denen es scheinbar besser wird. Das verschafft zwischendurch Linderung, zermürbt aber auf Dauer und kann auch die Psyche belasten. |
QUELLE: KI-generiert (Gemini) |
Wie wir in diesem Beitrag bereits erläutert haben, sind Rückenschmerzen kein einheitliches Krankheitsbild. Ursache, Ausprägung, Intensität und Lokation unterscheiden sich teilweise erheblich. Gerade bei chronischen Beschwerden kommen oft verschiedene körperliche, berufsbedingte und psychische Faktoren zusammen. Um dieses komplexe Zusammenspiel zu erkennen und zu verstehen, braucht es eine sorgfältige und gründliche Diagnostik:
Um die gute Nachricht vorwegzunehmen: In den meisten Fällen lassen sich chronische Rückenleiden auch ohne Operation gut in den Griff bekommen. Dazu steht eine Vielzahl an konservativen Methoden und Verfahren zur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise:
Es gibt allerdings auch Fälle, in denen eine OP sinnvoll oder sogar notwendig sein kann. Das ist vor allem bei schweren neurologischen Ausfällen wie Lähmungen der Fall oder wenn die konservative Behandlung über einen längeren Zeitraum keine spürbare Verbesserung gebracht hat.
Die Entscheidung, welcher Therapieansatz wann der richtige ist, setzt – ebenso wie die praktische Umsetzung – nicht nur fachliche Expertise, sondern auch jahrelange Berufserfahrung voraus. Mit Dr. med. Tobias Riedel steht Ihnen bei Prof. Utzschneider Ortho Concept in der Münchner Innenstadt eine Koryphäe auf dem Gebiet mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbaren Sie gerne gleich einen Beratungstermin!